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DAS ENTSTEHT AUS EISENSCHROTT
Stahlprodukte
Die Produkte der Swiss Steel AG
Kompetenzzentrum für Edelbau- und Automatenstähle

Innerhalb der Schmolz und Bickenbach AG konzentriert die Swiss Steel AG sich auf die Herstellung und Vermarktung von Edelbau- und Automatenstähle.
Mit modernen Produktionsanlagen und den hochqualifizierten Mitarbeitern ist sie in der Lage, die stets steigenden Anforderungen der anspruchsvollen Kunden zu erfüllen. Beratung und Service stehen im Mittelpunkt der Tätigkeit. Eine konstante Produktqualität wird von den Kunden erwartet. Entsprechend hoch sind die Erwartungen an das Vormaterial, den eingesetzten Schrott.
Swiss Steel AG ist europaweit tätig und beliefert die Automobil-, Automobilzulieferer- Maschinen- und Apparateindustrie. Die Hauptabsatzmärkte sind Deutschland, Frankreich und Italien.
Die qualitativ hochwertigen Stähle in Draht- und Stabform werden in unterschiedlichen Fertigungsprozessen weiterverarbeitet. Folgende Marktsegmente werden unterschieden: Zierereien, Kaltstaucher/ Kaltfliesspresser, Schmiedebetriebe, Kettenhersteller und Anwender im Bau/ Bergbau. Ein hoher Anteil an Fertigprodukten wird als Sicherheitsteil (Lenkungsteil, Bremsteil) in Automobilen eingesetzt.
Swiss Steel Stähle werden von anspruchsvollen Kunden für deren wiederum anspruchsvolle Kunden verarbeitet. Aus diesem Grund haben wir unser Qualitäts-management über ISO 9001:2000 hinaus gemäss den Anforderungen der Automobil-industrie nach ISO / TS 16949:2002 erweitert. Ein besonderen Augenmerk wird auch auf die Ökologie gelegt. Das zeigt die erfolgreiche Zertifizierung nach ISO 14001:1996.
Das Werkstoffprogramm der Swiss Steel AG umfasst:
- Allgemeine Baustähle
- Vergütungsstähle
- Einsatzstähle
- Automatenstähle
- Stähle mit verbesserter Kaltumformbarkeit
- Mikrolegierte Stähle
- Kettenstähle
- Bau und Bergbau
Die technischen Anforderungen an die Stähle sind vielfältig und in den jeweiligen Normen bzw. Kundenspezifikationen vorgegeben. Diese enthalten Mindestanforderungen in Bezug auf die technologischen Eigenschaften wie Streckgrenze, Zugfestigkeit, Korngrösse, Reinheitsgrad etc.
Auch wird jeder Werkstoff bezüglich seiner chemischen Analyse definiert. Dabei spielen neben den Legierungselementen auch die Begleitelemente eine immer wichtigere Rolle. Bei bestimmten Güten wie beispielsweise den sog. Kaltstauchgüten müssen die Begleitelemente sehr stark begrenzt werden, da sich diese negativ auf das Umformverhalten des Werkstoffes auswirken.
Maximal zulässige Gehalte (Schmelzanalyse) sind:
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Nickel |
Ni |
Max 0.10 % |
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Chrom |
Cr |
Max 0.10 % |
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Molybdän |
Mo |
Max 0.04 % |
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Kupfer |
Cu |
Max 0.15 %bzw. 0.10 % |
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Zinn |
Sn |
Max 0.02 % |
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Arsen |
As |
Max 0.03 % |
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Antimon |
Sb |
Max 0.05 % |
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Blei |
Pb |
Max 0.02 % |
Die Produkte der Stahl Gerlafingen AG
Kompetenzzentrum für Bau- und Bewährungsstähle, ein Mitglied der Beltrame Gruppe

Die Stahl Gerlafingen AG, ist ein wichtiger Partner der Gruppe AFV Beltrame, Italien.
Als kompetenter Schrott-Recyclingpartner erzeugt die Stahl Gerlafingen AG jährlich etwa 720'000 Tonnen Bewehrungs- und Industriestahl auf modernsten, technologisch hochstehenden Anlagen für die Bauwirtschaft im In- und Ausland.
Dabei wird grosser Wert auf eine möglichst umweltschonende Produktion gelegt. Die Produktionspalette umfasst Betonstahl, Matten, Zubehör, Flach- und Breitfachstähle sowie Walzdraht.
http://www.stahl-gerlafingen.com/de/Produkte/tabid/850/Default.aspx
Liefernormen und Produkteigenschaften
Die für diese Produkte geforderten mechanischen Eigenschaften und die Gebrauchs-Eigenschaften, sind in sowohl nationalen wie internationalen, meist Europäischen Normen, den EN's, festgelegt.
Diese Normen legen die Mindestanforderungen wie Streckgrenze (Re), Zugfestigkeit (Rm), Dehnung, das Verhältnis Rm/Re und Dauerschwingfestigkeit fest.
Rückwirkungen auf die Schrottqualität
Die Produktenormen finden natürlich ihren Niederschlag in den Spezifikationen der Schrottsorten.
Elemente wie Mo, Ni, Cu und Sn, sind edler als Eisen und können daher während des Schmelzprozesses mit metallurgischen Massnahmen nicht aus der Schmelze entfernt oder auch nur vermindert werden. Nicht von ungefähr sind also gerade diese Elemente in der "Preisliste für den Stahlwerkschrott in der Schweiz" speziell erwähnt und bei jeder Schrottsorte einzeln oder in Summengehalten maximiert.
Neben den Anteilen der genannten Elemente sind es vor allem die nicht metallischen Anhaftungen, Verunreinigungen (Schutt), die uns erhebliche Mühe bereiten.
Bei der Vorwärmung des Schrottes im Schachtofen aber auch beim direkten Chargieren von sehr stark verschmutztem Schrott in den Ofen, entstehen Staub und Schadstoffe, welche nachgelagert zum Schmelzprozess eliminiert und über die Filteranlage ausgeschieden werden müssen.
Schrott-Eingangsprüfung
Der mit LKWs angelieferte Schrott wird gewogen und beim Entladen (Kippen) visuell auf Fremdteile, Schutt etc. kontrolliert.
Eine Radioaktivitätsmessung erfolgt für sämtliche Schrottlieferungen.
Der Schrott wird "Just-in-time" verarbeitet. Die Waggons werden mit Magnetkränen entladen und unmittelbar dem Schmelzofen (Schrottfähren) zugeführt.
Entspricht der Schrott nicht den geforderten minimalen Qualitäts-Anforderungen, erfolgt eine Abwertung. In krassen Fällen kann es zu Rückweisungen kommen.
Qualitätssicherung PDF
ZUSAMMENFASSUNG
Die Kunden fordern zu Recht von ihren Stahllieferanten die Einhaltung der in den Produktnormen vorgegebenen Werte, was sowohl die chemische Zusammensetzung als auch die mechanischen Eigenschaften betrifft.
Eisenschrott, so wie er ins Stahlwerk, sei es per Bahn oder LKW, geliefert wird, ist zum direkten Einsatz im Elektroschmelzofen (EAF) vorgesehen. Fehllieferungen hinsichtlich Qualität und Fremdstoffen können zu unliebsamen Zwischenfällen und Betriebsunterbrüchen führen.
"Recycling von Eisenschrott gehört zu unserem Geschäft". Dies ist eine Kernaussage aus dem Leitbild der Schweizer Stahlindustrie.
Das Verständnis und vor allem Vertrauen zwischen den Schrottaufbereitern und Lieferanten und uns als Schrottverbraucher muss tagtäglich durch einen offenen Dialog gefördert und gefestigt werden.
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